Medaillen im Sport – Gold oder Blech?
„Dabeisein ist alles!“ – so lautet der „Schlachtruf“ nahezu aller Leistungssportler, wenn sie an den Olympischen Spielen, einer Welt- oder Europameisterschaft oder irgendeinem anderen bedeutenden Wettbewerb teilnehmen. Wer weiß, ob das wirklich stimmt oder ob es nur zur eigenen Beruhigung gesagt wird – schließlich ziehen die Sportler in den Wettkampf um nicht nur sich selbst sondern auch ihrer Umwelt ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Mehr noch, sie messen ihre Kräfte – wollen sehen, wer der Bessere ist – und natürlich am liebsten auch der Beste sein.
Es geht ihnen natürlich auch um Ruhm und Anerkennung, um Belohnung für jahrelange harte Arbeit und schier unendliche Mühen, Härte und Verzicht. Die wird Sportlern auch zuteil – zumindest dann, wenn sie die ersten drei Plätze belegen. Sie werden oft wie Helden gefeiert – und bei den Olympischen Spielen so wie auch bei großen überregionalen Meisterschaften wird ihnen als symbolische Anerkennung ihrer Leistung eine Medaille überreicht. Natürlich differenziert man innerhalb jener drei Ränge – und so erhält der „Sieger“ eine Gold-, der Zweitbeste eine Silber- und der Drittplatzierte eine Bronze-Medaille.
Nicht immer fällt es den Athleten leicht, sich mit dem dritten oder zweiten Platz abzufinden, wenn sie eigentlich nach Gold strebten – und so wird die Bronze-Medaille nicht selten und zu Unrecht als „Blech“ disqualifiziert. Dies ist insbesondere gerade bei Wettkämpfen innerhalb einer Olympiade der Fall – denn kaum eine andere sportliche Veranstaltung ist mit einem vergleichbaren Prestige behaftet. Ob die kommenden, in London stattfindenden Olympischen Sommerspiele 2012 auch Gegenstand der Sportwetten von Wettbonus sein werden, ist noch unklar. Fest steht indessen, dass eine Goldmedaille in Wahrheit aus Silber besteht und nur mit Gold überzogen ist – in einer Silbermedaille jedoch steckt wirklich nur Silber drin, und in ihrer als Bronzemedaille bezeichneten Schwester auch nur Bronze. Klingt fast so, als seien die geprägten metallenen Belohnungen für den zweiten und dritten Rang „ehrlicher“ als die heiß begehrte goldene „Winner-Version“ – und damit vielleicht auch erstrebenswerter.