Sport als Therapie

Sport als TherapieWinston Churchill sagte einmal:“No sports“. Seine Meinung dürfte heute wohl kaum noch jemanden zum Lachen anregen, der sich seine Leibesfülle und seinen frühen Tod ins Gedächtnis zurück ruft. Inzwischen wissen wir jedoch nicht nur, dass Sport und Bewegung echte Lebenselixiere sind, sondern sogar als Therapie eingesetzt werden. Ja, es ist tatsächlich so, dass sich mit körperlichem Training gewisse Krankheiten zumindest unterstützend behandeln – und in einigen glücklichen Fällen geradezu heilen – lassen.

Zugegeben, zum Sport muss man sich hin und wieder regelrecht aufraffen und den inneren Schweinehund überwinden – und es erscheint auch deutlich simpler, Medikamente einzunehmen und sich die eigene Sportlichkeit zu suggerieren, indem man im Internet an Fußball wetten teil nimmt. Aber man sollte sich verinnerlichen, dass eine leistungsfähige Muskulatur den kompletten Stoffwechsel und die Funktion der meisten Organe positiv beeinflusst und somit darüber mitentscheidet, ob der Mensch gesund ist oder nicht. Einer dieser Muskeln ist das Herz – und das Herz ist der Motor des menschlichen Organismus, Bewegung fungiert dabei wie ein Treibstoff für jenen Motor. Da muss man wohl kaum noch erklären, dass gewisse Sportarten auch Herzkranke therapieren können – natürlich nur, sofern sie vernünftig, in Maßen und nach Absprache mit dem Arzt ausgeübt werden.

Schon ganz alltägliche Bewegungen wie Treppensteigen, Spazierengehen und auch Radfahren sind äußerst förderlich, noch besser sind jedoch Fitness-Gymnastik und Schwimmen, Walking und Ski-Langlauf. Auch wer unter Bluthochdruck leidet, sollte regelmäßig Ausdauersport treiben. Ratsam sind hier Sportarten mit rhythmischen Bewegungen, die zu gleichmäßiger Atmung und einem ebensolchen Puls führe – denn nur so lässt sich der Blutdruck langfristig senken. Auch hier sind wieder Wandern und Walking, Schwimmen und Radfahren, Gymnastik und Skilanglauf zu nennen. Genau diese Sportarten werden auch Diabetikern empfohlen, da sie nicht nur positiven Einfluss auf den Stoffwechsel nehmen, sondern zudem auch jene überflüssigen Pfunde purzeln lassen, die bei vielen Diabetikern die Krankheit verstärken oder sie eventuell sogar haben entstehen lassen.

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